„Allianzen bilden” war ein Motto der diesjährigen CIC-Teilnahme an dem Dallas Safari Club Konvent in Dallas, USA
16 January 2020

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Seit Jahrzehnten setzt der jährliche Konvent des Dallas Safari Club, der dieses Jahr vom 9. bis 12. Januar 2020 im Kay Bailey Hutchison Convention Center und im Omni Hotel Dallas, USA, stattfand, nicht nur Maßstäbe für Sportbegeisterte aus aller Welt, sondern organisiert auch Seminare, die alles von der Tiermedizin und der Genetik der Wildtiere bis zur Bekämpfung der Wilderei in Afrika und weltweit abdecken. Fast 1.000 kommerzielle Aussteller aus aller Welt boten ihre Produkte an, darunter viele Innovationen. Das diesjährige Naturschutzprogramm mit dem Titel „Welterbe“ hieß mehr als 30.000 naturbegeisterte Männer und Frauen willkommen und brachte Millionen von Dollar ein, die dem Naturschutz und den Bildungsprogrammen des DSC und der Dallas Ökologiesche Stiftung zugute kommen.

Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) wurde von George Aman, Präsident des CIC, und Tamás Marghescu, Generaldirektor des CIC, vertreten. Der CIC arbeitet eng mit dem DSC zusammen, und die Präsenz des CIC auf dem Konvent hat die Rolle des CIC weiter gestärkt: als Vertretung von Jägern weltweit, ist der Aufbau von Allianzen eine der obersten Prioritäten der Organisation. George Aman wurde zum Empfang der Congressional Sportsmen Foundation eingeladen, der auf dem Dallas Safari Club Konvent organisiert wurde. Dort dankte er dem Dallas Safari Club dafür, dass er dem CIC auf dem Konvent eine Plattform zur Vernetzung mit der amerikanischen Freunde der Jagd zur Verfügung stellte. Eines der wichtigsten Hindernisse ist die Unfähigkeit der Jagdgesellschaft, die erforderlichen finanziellen Mittel für eine verschärfte Kommunikation der Jäger mit der Öffentlichkeit bereitzustellen. Er hob in diesem Zusammenhang die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene „1 Euro pro Jäger“ Initiative des CIC hervor. Die Bedrohungen für die Jagd sind globaler Natur. Der Präsident betonte, dass Kommunikation und internationale Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg in der Schlacht sind, mit der Jäger heutzutage konfrontiert sind.

Im Rahmen des Übereinkommens organisierte der CIC zusammen mit dem DSC das erste nationale Journalisten-Symposium zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Wildtierressourcen. Ziel der eintägigen Veranstaltung war es, Journalisten, Schriftsteller und Fotografen mit unterschiedlichem Hintergrund zusammenzubringen, um zu diskutieren, wie Fragen des Artenschutzes und der Jagd als Instrument für den Naturschutz einem nichtjagenden Publikum am besten vermittelt werden können. Das Hauptthema war, wie Medienverzerrungen den Erfolg des Naturschutzes positiv oder negativ beeinflussen. Ob durch jagdliche oder nicht-jagdliche Medien, die Umsetzung und der durchschlagende Erfolg von Naturschutzprojekten werden häufig beeinträchtigt, da Jagd- und Nichtjagdorganisationen oft nicht in der Lage sind, zusammenzuarbeiten oder aber effektiv im Sinne des Allgemeinwohls der Wildtiere zu kommunizieren. Die Teilnehmer diskutierten einige dieser Fälle, einschließlich aktueller Ereignisse, und machten einige Vorschläge. In den Beispielen, wie negativer Medien- und Emotionsjournalismus reale negative Konsequenzen verursacht hat, die nicht im besten Interesse der Wildtiererhaltung sind, und wie ein Weg vorwärts aussehen kann, um konstruktivere Gespräche zwischen diesen Organisationen und den Jägern zu fördern. Das Hauptaugenmerk lag auch auf den Auswirkungen, die die öffentliche Meinung und Medienkampagnen im „Westen“ auf den Rest der Welt haben können, und wie dies positiv oder negativ sein kann und wie Jäger ihre Strategie zukünftig verbessern können. Eines der Ergebnisse des Treffens war, dass die Erfolgsgeschichten von glaubwürdigen Quellen erzählt und die Botschaften nicht nur auf das Publikum, sondern auch auf die Kommunikationskanäle zugeschnitten werden sollten. Vor allem in den USA, wo Soziale Medien die Printmedien überwiegend abgelöst haben und sogn. „Beeinflusser” („Influencer”) nun die öffentliche Meinung bilden.

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