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Christian Oswald: Das Rotwild der Erde


Rund ein Jahrzehnt auf unzähligen überwiegend durch Asien führenden Reisen gesammelte Erfahrungen werden im Buch beschrieben. Im Vorwort ehrt Professor Dr. Valerius Geist, ein ausgewiesener Kenner der Materie, den Autor: „Christian Oswald verfügt über Kenntnisse des Rotwildes, die einmalig sind.“

 

Im kritischen Dialog mit Fachleuten, durch Studien der Literatur und Untersuchungen in Museen und im Freiland eignete sich der Autor ein profundes Wissen über die Naturgeschichte an, das er auf über 250 Seiten an den Leser weitergibt.

 

Das Buch gleicht einer Entdeckungsreise, einer Pirsch auf die Hirsche auf diesem Erdball. Das mit unzähligen Abbildungen von Tieren aus aller Welt illustrierte Werk skizziert nicht nur die Stammesgeschichte der Rothirsche – es beschreibt sie in einer selten geschehenen Ausführlichkeit.

 

Detailreiche Auflistungen und Abbildungen der spezifischen Kennzeichen der diversen Rotwild-Unterarten verdeutlichen die Formenvielfalt. Vom schottischen Rothirsch über einen 32-Ender aus Österreich (um 1980 der endenreichste Rothirsch Europas) bis hin zum neuseeländischen Igelhirsch reicht die Palette. Umfangreiches Quellenmaterial und Literaturhinweise lässt den Jagdbegeisterten auf die „richtige Spur“ kommen.

 

Christian Oswald erweist sich als ein höchst kritischer und scharfer Beobachter, der mit diplomatischen Beschreibungen „nichts am Hut“ hat. So wettert er ohne Scheu über die Auswüchse des Trophäenkultes, die Übel der Trophäenzucht und das Aussetzen von Gatterhirschen, die er als törichte Naturverfälschung anprangert. Oswald bezieht Stellung und bekennt sich ohne Wenn und Aber zur Erhaltung reinblütiger Bestände.

 

(Basierend auf den Artikel von Hanns Mutzbauer/Ebersberger Zeitung)

 
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The Evolution of CITES - 9th edition - 2011
 
 
 
 
 
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