„Jagd in Europa – Gegenwart und Zukunft“Jagd & Hund 2019
26 February 2019

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Die Deutsche Delegation im CIC, offizieller Partner der Jagd & Hund, lud am Nachmittag des Eröffnungstages – wie auch im Vorjahr – zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein, dieses Jahr unter dem Thema „Jagd in Europa – Gegenwart und Zukunft“. Der Einladung folgten ca. 100 Zuhörer. Diese erhielten einen breit gefächerten Eindruck zu den Herausforderungen der Zukunft an Jagd und Jäger.

Westfalenhallen/Silvia Kriens

„Eine Umfrage in Österreich zeigt, dass die Jagd immer noch breite Unterstützung durch die Jagd erfährt. 76 Prozent der Befragten haben eine positive Einstellung der Jagd gegenüber“, so Dr. Philipp Harmer, Vizepräsident des CIC (links im Podium).  Zur Eröffnung der Messe „Jagd & Hund“ hatte die Deutsche Delegation des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema: „Jagd in Europa – Gegenwart und Zukunft“ geladen. Im Podium saßen neben Prof. Dr. Dr. Sven Herzog (TU Dresden) als Moderator, Dr. Philipp Harmer, Vizepräsident des CIC, Dr. Albert Weiler, MdB, Ian Bell, Geschäftsführer der British Association for Shooting and Conservation (BASC), und Karl-Heinz Florenz, MdEP.

Westfalenhallen/Silvia Kriens

Nach einer kurzen Einführung durch Hans-Werner Blöcker, Mitglied im Vorstand der Deutschen Delegation, sprach CIC-Präsident George Aman ein Grußwort und stellte die Diskussionsteilnehmer vor. Prof. Dr. Dr. Herzog übernahm die Moderation und gab den Referenten die Möglichkeit für ein Kurzstatement zu den Herausforderungen für die Jagd in Europa. Die Öffentlichkeitsarbeit und der damit verbundene hohe Bedarf an finanziellen Ressourcen, die Rückkehr des Wolfes und die Vernetzung der Jagd in die Politik auf Länder- und EU-Ebene wurden als die entscheidenden Kernfragen herausgearbeitet.

Konsens unter den Referenten und Zuhörern: Die Jagd muss mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit und den dafür notwendigen Mitteln ausgestattet werden. Bild: Westfalenhallen/Silvia Kriens Die dreistündige Veranstaltung endete mit einem Schlusswort von CIC-Präsident George Aman, der zu Geschlossenheit der nationalen und internationalen Jagdverbände aufrief. Aman verdeutlichte, wie wichtig eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen und Angriffe auf die Jagd ist. Aktionen wie die Kampagne „Ein Euro pro Jäger“, die der CIC zusammen, seien der richtige Weg.

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